Fotografie
Aus Kaktus und Kuebel
Ich fotografiere seit dem Jahre 2003, nach doch einigen Jahrzehnten meines Lebens ohne einem Fotoapparat in den Händen. Die damalige Devise war, ich speichere die schönen Bilder (im Sinne des Erlebens) lieber in meinem Herzen. Ausschlaggebend war im Wesentlichen, der Reiz der bis dato noch relativ neuen Digitalfotografie und der Tatsache, dass ich für meine Pflanzenhomepage einfach auch eigene Bilder mit einbringen wollte. So gestehe ich nicht ganz ohne einen Zwang von außen, weil einige Besucher meiner Homepage per Email oder auch persönlich kritisierten, dass kaum eigene Bilder online waren.
Schnell merkte ich jedoch, dass die gelieferten Bilder meiner alten Cannon Powershot nicht ausreichten, um Bilder mit einer gewissen Mindestqualität zu erreichen. So kam mein Geburtstag im Jahre 2006, als ich mir eine digitale Spiegelreflexkamera gönnen konnte. Die beiden mitgelieferten Objektive machten mich glücklich, endlich war ein Foto ein Foto.
Aus heutiger Sicht muss ich schreiben leider, leider waren bei dieser Kamera auch viele Motivprogramme dabei. Dies verführte den Anfänger diese natürlich auch zu nutzen. Trotz allem lernte ich so einiges hinzu, hier ist in erster Linie der notwendige Blick zu nennen, also zu erkennen, was lohnt sich eigentlich zu fotografieren. Wie aus meiner kleinen Vita ersichtlich, hasse ich zum Beispiel Fotoaufnahmen von Feierlichkeiten, wo alle bierselig mit rotem Kopf an einem Tisch sitzen, über irgendwelche Braten herfallen, darauf knallt dann der unvermeidliche einfache Hilfsblitz der Kamera und alles ist dahin. Viele sind damit zufrieden und kleben diese Aufnahmen in ihre Familienfotoalben, ich nicht.
Irgendwann kam jedoch der Zeitpunkt, auch die Einstellung M, wie manuell, einzustellen und auch auszuprobieren. Jetzt erst kapierte ich, einerseits wie schwer es ist, im richtigen Moment die richtige Einstellung zu finden, andererseits jedoch wie viel mehr mit dieser Kamera dann möglich ist.
Zusammen mit meiner großen Tochter (eigentlich ging es um ganz etwas anderes) unternahm ich dann das erste Shooting, welches überhaupt diese Bezeichnung verdient. Weil die große Tochter aus beruflichen Gründen in der Regel nicht zu Hause war, ging ich dann öfters alleine los, um Aufnahmen zu machen. Dann kam mein Neffe ins Spiel, der ebenfalls gerne fotografiert und schon gab es regelmäßige Shootings. Inzwischen ist es quasi schon ein mittelgroßer Haufen geworden, weitere Menschen kommen hinzu, infiziert von der Freude von uns Beiden, berauscht von den unendlichen Möglichkeiten, die einem das Fotografieren ermöglicht. Jeder weiß was, jeder kann was, jeder sieht was. Der Lernerfolg wird durch regelmäßigen Austausch immer höher und komprimierter.
Keine Ahnung, wie dies noch weitergehen wird, aber die Begeisterung von Allen und erste kleine Erfolge treiben mich immer weiter voran. So ist die Rangfolge meiner Lieblingshobbys doch inzwischen etwas durcheinander gewirbelt.
Erschreckend finde ich auch, dass wenn man mit der Fototasche durch die Gegend zieht, manchmal noch mit Stativ hinzu, wie die Leute einen anschauen. Es muss wohl irgendwas zwischen Spinner oder Vollprofi sein, auch wurde ich schon öfters aufgefordert Fotos von den Passanten zu machen. Eigentlich nur auf Grund der Tatsache, der Mann schleppt eine Spiegelreflex und ein Stativ durch die Gegend. Meine Güte, wie oberflächlich sind manche Menschen, aber das kenne ich auch vom Pflanzenhobby, wer eine große Sammlung hat, weiß alles.
Wie auch schon in zwei Geschichten dargestellt, möchte ich mir meinen eigenen Stil schaffen, sofern dies bei dieser Bildermasse überhaupt noch denkbar ist. Schaue ich auf andere Homepages, wo Bilder eingestellt sind, dann merke ich, dass sicherlich nicht alle meiner Aufnahmen das Gelbe vom Ei sind, aber, dass auch andere nicht immer zumindest meinen Geschmack treffen. Es wird daher immer eine Frage des persönlichen Geschmackes bleiben.
Sicherlich würde ich mich über sachliche Kritik oder auch positives Feedback meiner kleinen Ausstellung sehr freuen, aber bitte bleiben Sie sachlich und akzeptieren Sie einfach die Freiheit der Kunst und letztendlich der Freiheit der Andersdenkenden.
Mich erfreuen diese Fotos und mein Wunsch ist es, auch Sie oder gerne auch dich zu erfreuen. Wie Sie dieser Einleitung entnehmen können, ist auch bei dieser Entwicklung alles im Fluss und einzig der Weg das Ziel und genau das macht den Reiz aus, Bilder zu erfühlen, zu realisieren und auch zu veröffentlichen. Würde ich sie auf meiner Festplatte bunkern und heimlich an meinem Bildschirm anschauen, wären sie wertlos, denn Fotos sind auch eine Form der Kommunikation.
Selbstkritisch darf ich noch einmal auf den Anfang dieses Textes hinweisen, selbstverständlich kommen noch haufenweise auch Bilder meiner Pflanzen für den Pflanzenteil, Gudrun hat auch schon geschimpft. Bitte haben Sie daher noch etwas Geduld mit mir, denn nur wehrlose Pflanzen zu fotografieren, ist mir zu langweilig
Viel Freude und Anregung
Ihr
Andreas Lochner
Inhaltsverzeichnis |
Galerien
Experimente
Kalifornien
Europa,Deutschland,Hessen
Prag
Frankfurt am Main
Aus der freien Natur
Himmel und Wolken
Türen und Tore
- Türen und Tore Serie 1
- Türen und Tore Serie 2
- Türen und Tore Serie 3
- Türen und Tore Serie 4
- Türen und Tore Serie 5
- Türen und Tore Serie 6
Wasser
- Wasser Serie 1
- Wasser Serie 2
- Wasser Serie 3
- Wasser Serie 4
- Wasser Serie 5
- Wasser Serie 6
- Wasser Serie 7
- Wasser Serie 8
Links
Auf dieser Seite möchte ich Ihnen sehr empfehlenswerte Seiten im Bereich der Fotografie anbieten. Ich bin manchmal sprachlos, was Leute mit ihren Kameras alles hinbekommen. Gerne gehe ich auf diese Seiten, zeigen sie mir doch, was ich noch alles lernen muss. Viel Freude Andreas
- Seite von der Fotozeitschrift aus der Heise Redaktion
- Seite von der Fotogemeinschaft fotocommunity
- Privatseite von Kai Hormann
- Privatseite von Rainer Hagenbusch
- http://www.happyshooting.de/podcast/
- schöner Simulator zum Rumspielen mit Brennweiten, Blenden, ISO, Belichtungszeit usw.: http://camerasim.com/camera-simulator.html